Nach Beschwerden mehr Licht
Die Bazillenröhre ist so gut ausgeleuchtet wie nie in den vergangenen Jahren. Alle Glühbirnen brennen. “Woran liegt das?” fragte der “Sonnenberger” Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk am Rande des Pressegesprächs zum Abbruch der alten Brücke Dresdener Straße.
“Es gab Beschwerden”, erklärte Gregorzyk: “Da haben wir unseren Dienstleister angewiesen, das stärker zu kontrollieren.” Der Dienstleister ist die EINS, Energie in Sachsen. Sie ist für die Straßenbeleuchtung zuständig, dazu zählt auch das Tunnellicht. An wen kann man sich wenden, wenn wieder einmal die dunklen Abschnitte die hellen überwiegen? “An mich, sagt Gregorzyk. “Wir haben da einen Mitarbeiter, der dafür zuständig ist, an ihn wird das weitergeleitet. Wir müssen es schließlich auch bezahlen.” Der Zuständige ist unter Telefon 4887790 oder E-Mail uwe.georgi@stadt-chemnitz.de zu erreichen.
Auch Stadtteilmanagerin Elke Koch hatte Gregorzyk in einem Brief schon Ende August gefragt: “Welche Möglcihkeiten sehen Sie, wenigstens die durchgehende Beleuchtung – alle Lampen sollten an sein – und eine etwas freundlichere Gestaltung zu erreichen?”
Und wie steht es um den Plan der neuen Unterführung, welche die Gleise miteinander verbinden und vom Bahnhof zum Sonnenberg durchstechen soll? Da werde demnächst eine Studie eines Architekturbüros vorgestellt. Gregorzyk ist gespannt, ob eine barrierefreie Lösung möglich ist, so wie sie angedacht war. “Denn sonst haben wir nichts Neues für die Radfahrer und die Behinderten”, meint er. Er komme gern wieder wie im vergangenen Mai zusammen mit der Bahn auf den Sonnenberg, um sich dem Gespräch mit den Bürgern zu stellen. “Aber dann muss das, was an die Wand geworfen wird, auch geprüft und baubar sein.”
(Vorveröffentlichung aus dem “Sonnenberger 4 / 2011)