KGV Hammerfrieden – Festival „haamit heimaten“ auf dem Sonnenberg
Am 21. September veranstaltete die Kulturhauptstadt „Gelebte Nachbarschaft“ das Festival „haamit heimaten“: ein Tag mit Poesie, Performances und Musik im Gemeinschaftsgarten des Kleingärtnervereins Hammerfrieden e. V. an der Hammerstraße bei sommerlichen Temperaturen. An diesem Sonntag wurden verschiedene Spuren der Jahreszeiten und des migrantischen Lebens in Chemnitz sichtbar, hörbar und erfahrbar. Gleichzeitig sah man, wie leicht es in Chemnitz ist, dem Lärm der Stadt zu entfliehen und das grüne Chemnitz zur Entspannung zu erleben.
Bei dem Festival wurde die Kulturhauptstadt „Gelebte Nachbarschaft“ durch den Kleingärtnerverein Hammerfrieden e. V. mit Führungen durch den Verein sowie der Bereitstellung des Vereinsgeländes und durch den Verein Hoffnung Stern e. V. für das leibliche Wohl unterstützt. Der Erlös für Speisen und Getränke geht an Hoffnung Stern e. V. zur Unterstützung Bedürftiger.
Höhepunkte der Veranstaltung waren die Begrüßung durch die Kulturhauptstadt in Person von Dr. Julia Naunin und Pascal Anselmi, die Beiträge der Künstlerin Irini Mavromatidou, des Töpfers Dietmar Beyer, der Lyrikerin Anne Seubert und des Künstlers Minh Duc Pham sowie die musikalische Begleitung durch DJ Alex.
Die Sonnenberger Künstlerin Irini Mavromatidou gestaltete und entwickelte ein Pflanzenbild an der Wand des mit der Kulturhauptstadt „Gelebte Nachbarschaft“ 2024 angelegten Naschgartens am Hammerweg. Das Festival lockte Sonnenberger, Chemnitzer, Erzgebirgler, aber auch Besucher aus Berlin und Hamburg an. Es zeigte, dass Gemeinschaft und Natur keine festen Zustände sind, sondern stetig im Wandel wachsen.
Text: Sören Weißflug, Vorsitzender Kleingärtnerverein Hammerfrieden e. V.



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