Zu den verschiedenen städtebaulichen Zielen, die in den letzten Jahren für den Sonnenberg herausgearbeitet wurden, gehört auch das Ziel, eine „Sonnenberger Promenade“ zu schaffen. In dem städtebaulichen Entwurf aus dem Jahr 2018 wurde die Idee entwickelt, eine Promenade zu schaffen, die sich in ihrer vollständigen Ausdehnung von der Augustusburger Straße bis zum Zeisigwald erstreckt.Mit Hilfe der Städtebauförderung und Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) werden ab diesem Jahr auf einem Teilabschnitt zwischen Lessingplatz und Philippstraße entlang der Reinhardtstraße die Baumaßnahmen an der künftigen Sonnenberger Promenade beginnen. Im nächsten Jahr soll der zweite Bauabschnitt zwischen Philippstraße und Palmstraße begonnen und abgeschlossen werden (vgl. Plan).

Doch was kann man sich unter der geplanten Promenade vorstellen?

Der Straßenzug Martinstraße, Körnerplatz, Markusstraße, Lessingplatz, Reinhardtstraße soll so attraktiv gestaltet werden, dass er zum Flanieren und Verweilen einlädt. In den 2024 durchgeführten Bürgerworkshops wurde dabei besonderer Wert auf die Begrünung und die Verkehrsberuhigung gelegt. Das Verkehrs- und Tiefbauamt übernahm die Planungsarbeiten und prüfte mögliche Varianten.

Die Aufwertung des Straßenraums ist aber nicht alles. Damit sich die Promenade zu einem verbindenden und identitätsstiftenden Element für den Sonnenberg und dessen Einwohner entwickeln kann, sollen sich entlang der Straße wiederkehrende Gestaltungselemente finden. Diese sind der Zeisigpfad, die Energiefelder und der Sonnenberger Baum. Wie diese drei Elemente aussehen können, war Gegenstand der Bürgerworkshops 2024, eines Künstlerspaziergangs 2025 sowie einer Bürgerbeteiligung zum „Hang der Kulturen“. Drei Sonnenberger Künstler entwickelten erste Ideen für die Gestaltung des Zeisigpfades.

Plan Sonnenberger Promenade

Wollen Sie sich bei der Gestaltung oder der Pflege der Sonnenberger Promenade einbringen? Haben Sie Ideen zur Gestaltung der drei Elemente Zeisigpfad, Energiefelder und Sonnenberger Baum? Teilen Sie uns dies gerne mit:

Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung

Martin Neubert

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