Ergebnisse der Umfrage „Spaces of Generosity – Orte der Begegnung“
Unter dem Motto „Gemeinsam – nicht einsam!“ führte die Stadt Chemnitz im Rahmen des Kulturhauptstadt-Projekts „Spaces of Generosity – Orte der Begegnung“ eine Bürgerumfrage durch. Vom 1. Juni bis zum 15. September hatten Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich online oder mithilfe von Papierfragebögen zu beteiligen. Insgesamt nahmen 475 Personen teil, viele davon über Begegnungseinrichtungen in den Stadtteilen.
Wo Menschen zusammenkommen
Am häufigsten aufgesuchte Orte der Begegnung wurden öffentliche Plätze im Freien (275 Nennungen), Cafés und Restaurants (215 Nennungen), Begegnungszentren (195 Nennungen) sowie Kultur- und Sporteinrichtungen (195 Nennungen) benannt. Als persönliche Lieblingsorte stehen besonders Begegnungszentren (116 Nennungen) und Parks/Grünanlagen (103 Nennungen) im Vordergrund.
Warum diese Orte wichtig sind
Die Befragten gaben vor allem an, dass sie ihren liebsten Begegnungsort in ihrem Stadtteil aufsuchen, um dort Freunde und Bekannte zu treffen (311 Nennungen). Ebenso wichtig waren ein unkomplizierter und barrierefreier Zugang (291 Nennungen) sowie das Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden (282 Nennungen). Die Meisten erreichen ihren Lieblingsort zu Fuß (332 Nennungen).
Wünsche für die Zukunft des Lieblingsbegegnungsortes
Als wichtige Maßnahmen zur Aufwertung bestehender Begegnungsorte wurden vor allem Toiletten (161 Nennungen), Sauberkeit (142 Nennungen) und Sitzgelegenheiten (137 Nennungen) genannt. Darüber hinaus äußerten die Befragten den Wunsch nach weiteren Orten mit Sitzgelegenheiten (242 Nennungen), verkehrsberuhigten Zonen (165 Nennungen) und offenen Grillplätzen bzw. Picknickbereichen (137 Nennungen) als zusätzliche Begegnungsorte in den Stadtteilen.
Fazit
Die Ergebnisse zeigen: Begegnungsorte sind für das Miteinander in Chemnitz von großer Bedeutung. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich wohnortnahe, barrierefreie und einladende Orte, die Kontakte erleichtern und das Zusammenleben stärken.Die am Projekt „Spaces of Generosity“ Mitwirkenden, vor allem die Begegnungseinrichtungen, aber auch alle stadtteilaktiven Vereine und Initiativen, können diese Ergebnisse nutzen, um Orte der Begegnung weiterzuentwickeln.
Anja Schale, Mitarbeiterin Bürgerbeteiligung
Dezernat 5 – Soziales, Jugend, Gesundheit, Kultur und Sport


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