Neue Stadtteilzeitung online! (Ausgabe 3/2026)

Die neue Stadtteilzeitung (Ausgabe 3 2026 für September, Oktober und November) ist da – mit spannenden Geschichten vom Sonnenberg: Von einer anrüchigen Zeitreise zu den öffentlichen Toiletten über grüne Fassaden am Körnerplatz bis zur nachhaltigen Neueröffnung des Umsonsttreffs. Ergänzt wird die Ausgabe durch Kultur, Engagement und den aktuellen Veranstaltungskalender.

5 Kommentare zu „Neue Stadtteilzeitung online! (Ausgabe 3/2026)“

  1. Ich habe gerade die neue Stadtteilzeitung durchgeblättert. Ich bin regelrecht wütend, wie viel unnötiger KI-Bildcontent darin enthalten ist. Inklusive Bild- und Flyermaterial von mir wurde da einmal durchgeschreddert. Die liebevoll gestaltete Stadtteilzeitung, die überwiegend von Ehrenamtlichen mit Beiträgen gefüllt wird und die ehrliche Tippfehler und Fotos, eher Schnappschüsse, enthält, auf denen Tante Inge mal die Füße abgeschnitten wurden, ist nun eine Pandemie des ChatGPT-Einheitsbreis geworden. In Zeiten von Fake News und Deepfakes ist das sicher kein Beitrag in die richtige Richtung. Weder für die Demokratie noch für den Klimaschutz. Es fehlt auch in jedem zweiten Bild die gesetzliche Kennzeichnungspflicht …

    1. Stadtteilmanager Tolga Cerci

      Hallo Karola. Es wird so sein, dass sich der Umgang mit KI in dieser neuen Form – also dass die KI auch schafft, Texte in Flyer fehlerfrei einzufügen etc. – noch einpendeln muss. Wir haben keinen Einfluss darauf, ob die Texte der Einreichenden komplett selber geschrieben wurden oder ob sie diese mit Hilfe von KI geglättet haben. Wir können die derzeitige Einpendel-Phase – ich gehe mal von ein paar Monaten aus – als Anlass nehmen, um a) Prinzipien im Umgang mit KI zu verfassen (wie es Blick.de schon macht), b) zu schauen, ob z.B. ein Teildesign mit KI generiert werden kann und der inhaltliche Satz manuell erfolgt (die Schrift auf der ersten Seite auf dem Bild ist übrigens keine KI, sondern manuell vom Designer gesetzt worden) und c) welchen Versuchungen man widersteht. Ich sehe das so: Die Zielgruppe von der Stadtteilzeitung ist zum großen Teil nicht social media affin – die werden noch nicht den Unterschied kennen; da kann ein Flyer wie für die Petitionen erst mal als Laie einfacher zu verstehen sein. Wie die Leser darauf reagieren und ob es eher hilft oder schadet, werden wir erst noch sehen. Was ich mit KI generiert habe, habe ich auch entsprechend beschriftet (Petitionen, Rahmen für F.A.Q. am Schluss). Für mich als Stadtteilmanager wird es interessant sein zu sehen, ob wir mit solch einer Vereinfachung für einige Inhalte auch die Zugänglichkeit für Sonnenberg-Themen öffnen können. Wo wir die Grenze ziehen, sind wir noch am Herausfinden. Zumindest lassen wir „noch“ keine Hollywood-Streifen mit KI rendern – die Flyer stufe ich als Laie noch vergleichsweise harmlos ein und sie sollen ja einen Zweck erfüllen. Danke für Dein Feedback und ich hoffe, dass Du meine Perspektive auch etwas verstehst. Gib uns etwas Zeit. Tolga (Stadtteilmanager Sonnenberg)

      1. Ich finde es nicht okay, Bilder oder gart fertige Seiten von mir durch KI rattern zu lasssen. Schlimmer ist noch ein falsch abgebildetes Smac redaktionell durch gehen zu lassen plus ein Smartphone mit 6 Fingern …. mir geht es nicht um die Texte, sondern, dass 4-6 Seiten einfach nur noch das typische ChatGPT Flyer Schema haben, obwohl ja im konkreten zur Brückenpetition andere Bildvorlagen/Seitenvorlagen existieren. Das erstellen eines KI Bild kostest 1x Smartphone Laden, pro Bild brauchts meistens 5-6 mal Iteration…

        1. Stadtteilmanager Tolga Cerci

          Hallo Karola. Danke für Dein Feedback. Die Zeitung ist bereits im Druck und Learnings können für weitere Ausgaben mitgenommen werden. Wegen Deinem Foto hatte ich die Lage falsch eingeschätzt (wie letztens auch bei der Stadtteilkonferenz). Zur Erklärung: Durch Deinen Einsatz in der Öffentlichkeit stufte ich Dich so ein, dass Du gesehen werden möchtest; ich dachte also, dass ich Dir einen Gefallen tue, wenn ich eine themennahes Foto von Dir verwende, was Du in der letzten Stadtteilzeitung zu der Hainbrücke eingereicht hattest. Das wird so nicht wieder vorkommen. Bei den meisten Akteuren lag ich da meistens bis immer richtig (mit unseren Kapazitäten kann ich nicht immer auf jeden Einzelnen eingehen). Jetzt die Kombination mit der Umweltsache natürlich doppelt unangenehm. Es war gute gemeint. Aber ich habe Dich gehört. Bei weiterem Gesprächsbedarf komm gerne im Office vorbei. Tolga (Stadtteilmanager Sonnenberg)

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